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02:59 - 13/07/2020
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ALMANYA Nürnberg

Türkiye`ye seyahat kısıtlamasının kaldırılmasını istedi

TİN, Bavyera Başbakanı Söder ve diğer siyasetçilerden Türkiye kısıtlamasının kaldırılmasını istedi.  Gönderiler mektupta, kardeş şehir ilişkilerinin de etkilendiği vurgulandı.

Türkische İnitiative Nürnberg (TİN) Sözcüsü İsmail Akpınar, Bavyera. Başbakanı Söder, Nürnberg, Fürth, Erlangen ve Schwabach Büyükşehir Belediye Başkanlarını ve bölgenin CSU, SPD, Yeşiller ve FDP federal milletvekillerine birer açık mektup göndererek Türkiye için halen geçerli ve haksız olan seyahat uyarısını kaldırılması için Federal Hükümet ve Dışişleri Bakanlığı nezdine acilen girişimde bulunmalarını rica etti.

KARDEŞ ŞEHİRLER

Bu uyarının özellikle Nürnberg, Fürth, Erlangen ve Schwabach kardeş şehirleri Antalya, Marmaris, Beşiktaş ve Kemer’i de olumsuz etkilediğini bildirildi ve Alman siyasetçilerden, Türkiye’deki kardeş şehirler ile dayanışma içinde olmaları istendi. Ayrıca, Türkiye’ye uygulanan haksız seyahat uyarısının bölgede yaşayan Türk ve Almanların seyahat ve iş özgürlüğünü olumsuz etkilediği gibi, Nürnberg, Fürth, Etlangen ve Schwabach bölgesinin ekonomisini de (örneğin, seyahat acentaları, Nürnberg Havalimanı ve havayolları şirketleri gibi) negatif yansımakta olduğunu açık mektupla dile getirildi.

İşte mektubun Almancası:

Türk i s c h e I n i t i a t i v e N ü r n b e r g – T I N

C/o Ismail Akpinar  [email protected]  0178 / 7777344

Offener Brief an

den Bayerischen Ministerpräsidenten Herrn Dr. Markus Söder,

die Oberbürgermeister von Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach,

die Bundestagabgeordneten der CSU, SPD, FDP und Grünen

für Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach

Nur per Mail

Nürnberg, den 16. Juni 2020

Aufhebung der Reisewahrung für die Türkei und Solidarität mit den türkischen Partnerstädten Antalya, Marmaris, Kemer und Beşiktaş

 

Sehr geehrter Bayerische Ministerpräsident Herr Dr. Markus Söder,

sehr geehrter Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Herr Marcus König,

sehr geehrter Oberbürgermeister der Stadt Fürth Herr Dr. Thomas Jung,

sehr geehrter Oberbürgermeister der Stadt Erlangen Herr Florian Janik,

sehr geehrter Oberbürgermeister der Stadt Schwabach Herr Peter Reiß,

sehr geehrte Bundestagsabgeordnete Frau Britta Dassler,

sehr geehrte Bundestagsabgeordnete Frau Martina Stamm-Fibich,

sehr geehrte Bundestagsabgeordnete Frau Gabriela Heinrich,

sehr geehrte Bundestagsabgeordnete Frau Katja Hessel,

sehr geehrter Bundestagsabgeordneter Herr Christian Schmidt,

sehr geehrter Bundestagsabgeordneter Herr Sebastian Brehm,

sehr geehrter Bundestagsabgeordneter Herr Michael Frieser,

sehr geehrter Bundestagsabgeordneter Herr Stefan Müller,

sehr geehrter Bundestagsabgeordneter Herr Uwe Kekeritz,

sehr geehrter Bundestagsabgeordneter Herr Carsten Träger,

wie Sie wissen hat die Bundesregierung für einige Europäische Länder die Reisewarnung

aufgehoben. Für die Türkei wird aber leider die Reisewarnung weiterhin aufrechterhalten,

obwohl die Türkei eine der geringsten COVID-Todesfälle in Europa ausweist und alle Ge-

sundheitsvorkehrungen gegen Corona u.a. in Flughäfen, Flugzeugen, Hotels und an Strän-

den unternommen hat.

Nicht nur für die über 100.000 Türkischstämmigen in unserer Region sondern für alle unsere

MitbürgerInnen, die enge familiäre, freundschaftliche und geschäftliche Verbindungen in der

Türkei besitzen, ist dieser Schritt der Bundesregierung nicht nachvollziehbar.

Unter dieser benachteiligenden Reisewahrung leiden auch die Menschen in den türkischen

Partnerstädten von Nürnberg (Antalya), Fürth (Marmaris), Schwabach (Kemer) und Erlangen

(Beşiktaş), die auf die Gäste und Freunde aus unserer Metropolregion Nürnberg angewiesen

sind. Die Solidarität und der Zusammenhalt mit den FreundInnen in unseren Partnerstädten

sind in dieser schwierigen Situation sehr wichtig und bedeutend.

Diese nicht verständliche Reisewahrung der Bundesregierung gegenüber der Türkei belastet nicht nur die Wirtschaft in unseren Partnerstädten sondern auch unsere heimische Wirtschaft. Viele Reisebüros in unserer Region haben sich auf Reisen in die Türkei spezialisiert.

Diese müssen nun um ihre Existenz bangen. Auch für unseren unter finanziellen Problemen leidenden Albrecht Dürer Flughafen Nürnberg sind Flüge in die Türkei, insbesondere in unsere Partnerstädte essentiell.

Als Türkische Initiative Nürnberg (TIN), in der die größten türkischen Verbände und Vereine in der Metropolregion Nürnberg vernetzt sind, würden wir Sie herzlichst bitten auf Ebene der Bundesregierung und dem Bundesaußenministerium für eine sofortige Aufhebung der Reisewarnung gegenüber der Türkei einzusetzen.

In diesem Sinne bedanken wir uns bereits im Voraus für Ihr Verständnis und für Ihren Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dipl. Volkswirt

Ismail Akpinar

Sprecher

ha-ber.com/Taner TÜZÜN / NÜRNBERG

 

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